Covid-Blues

18. Februar 2021 - Ralf Hildebrandt

Liebe Leserinnen, werte Leser, 

ein wichtiges Element menschlicher Existenz ist die Fähigkeit zu leiden. Oft gibt es keine andere Lösung – etwas nervt oder tut einfach nur weh. Dann gibt es keinen Trick, man kommt nicht drum herum, man leidet. Fertig. 

An manchen Tagen ist es besonders arg. Und wenn man Pech hat, ist der nächste Tag auch nicht besser. Wenn man es vorher wüsste, könnte man sich ja darauf einstellen. Aber so ist es eben nicht. „Hätte“ hat keinen Kontakt zur Realität. 

Vielleicht ist die Leidens-Fähigkeit der menschlichen Psyche genau für solche Tage da (die Psychologen unter den Lesern kennen sich da fachlich besser aus).  Man leidet, weil man damit Dinge emotional verarbeiten kann, die sich ohnehin nicht ändern lassen. 

Um am nächsten Tag dann doch wieder neu anzufangen.

Die Fähigkeit kann man bei Virenbefall gut gebrauchen. Aber auch bei jeder innovativen Tätigkeit, die nichts weiter als das Ergebnis einer langen Kette von Enttäuschungen ist.

 

 

Bis übernächste Woche!

 

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