Denkwerkstatt

Dynamikrobustes Projektmanagement

Der Begriff „Projekt“ ist zum Klapperbegriff verkommen.
Richtig verstanden ist ein Projekt pure Höchstleistung!

Auch diese Denkwerkstatt wird von der Unterscheidung zwischen Rot und Blau getragen. Und auch hier ist das nicht wertend gemeint. Rot und Blau sind die zwei Seiten einer Medaille. Wichtiger ist immer der Anteil, der nicht funktioniert. Das ist heute meist der Rote. Ein Beispiel: In der Welt des Fußballs beispielsweise würde niemand versuchen, eine Reihe unglücklicher Niederlagen durch Quality Gates beim Stadionneubau zu kompensieren. In vielen Unternehmen wird aber genau das gemacht. Wenn es Schwierigkeiten in Projekten gibt, werden die Mitarbeiter geschult und der PMI-Standard wird noch strenger überwacht. Das war einmal richtig.

Wir verstehen unter „Projekt“ eine temporäre eigenständige Sonderorganisation, die benötigt wird, wenn Probleme zu bearbeiten sind, die die Linie nicht ohne Schaden übernehmen kann. Man kann Projekte nur verstehen, wenn man auch die umgebende Organisation versteht. Bei Höchstleistern ist diese Umgebung freundlich. In klassischen Strukturen hat es ein Projekt schwieriger – es muss zusätzliche Arbeit aufwenden.

Wir werden uns in der Denkwerkstatt zunächst fundamentalen Begriffen widmen:

  • Die 3 Wege, um Probleme zu bearbeiten
  • Wertschöpfend? Wertvoll? Der (gar nicht so) kleine Unterschied
  • Der Projektleiter – Talent ohne Macht
  • Das Team – Glücksache, wenn man eines hat!
  • Sonderorganisationstyp Projekt – ein teurer Spaß; aber es hilft ja nichts…
  • Das Verbot von Prozessen – Vorbeugung gegen Fettsucht

Welche Werkzeuge wir am zweiten Tag in die Zange nehmen, planen wir nach Eingang der Anmeldungen konkret am Bedarf der Teilnehmer. Einen Vorgeschmack können wir Ihnen allerdings schon bieten:

  • Duale Prozessgestaltung – Mischform von Projekt und Prozess
  • Das Projekt und seine Umgebungen – eine Verortung
  • Die temporär modifizierte Linie – Konsequenzen von Dynamikempfindlichkeit
  • Das widerständige Nest – Schutzraum für dynamikrobustes Projektmanagement

Welche populären Denkfallen wir möglicherweise aufdecken werden und welche Themen wir noch streifen werden, finden Sie im mehrseitigen Faltblatt. Dort finden Sie auch ausführliche Informationen zur Konzeption und was Ihnen ein Besuch bringt. Bitte studieren Sie es in Ruhe, bevor Sie sich anmelden.

Wir sehen uns dann in der Matrix – dem „Treibhaus für dynamikrobuste Wertschöpfung“ (das ist auch ein Denkwerkzeug).

Inhaltliche Fragen beantwortet Herr Ralf Hildebrandt: ralf.hildebrandt@dynamikrobust.com

Um die Verwaltung kümmert sich Frau Marion Grimminger: marion.grimminger@avano.com

Ihre Gastgeber
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Dr. Gerhard Wohland – Erkenntnisknoten
Gerhard war “guter Physikstudent” im Tübingen der 68er Zeit. Diplom und Promotion über die Dialektik von Welle und Teilchen im Grenzland zwischen Philosophie und Physik. Kontakt mit bis dahin verachteten Computern und Abstieg in die Informatik. Dann Management-Berater durch Beobachten von “Höchstleistern”, die keine Havarien kennen. Dabei entstehen die Denkwerkzeuge und ein moderner Beratungsansatz. 25 Jahre Beratung: PSI GmbH, Integrata AG, Software AG, Diebold / Detecon International GmbH
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Ralf Hildebrandt – Wirkungsverstärker
Ralf hat das Studium der Physik erfolgreich abgebrochen, um für Lufthansa Pilot zu werden. Im Jumbo-Jet jahrelang unbemerkt die dynamikrobuste Kopplung von Mensch und Maschine (Prozess) eingeatmet. Höchstleistung! Dann vom unternehmerischen Geist heimgesucht – Gründung einer Vertriebsgesellschaft, eines Startups – beide bestehen heute noch. 15 Jahre verrechneter und zu 100% bezahlter Projektarbeit bei namhaften Mittelständlern und internationalen Konzernen.