Zündfunken Audios

Zündfunken sind für unterwegs beliebt. Manches geht geschmeidiger über das Ohr ins Hirn. Wenn Sie dann noch einmal nachlesen wollen, finden Sie den Text dazu im entsprechenden Blogbeitrag über das Suchfenster (Titel eingeben) dort.

Wenn sich konfigurierte Standardsoftware in Bereiche verirrt hat, wo die Dynamik hoch ist und man plötzlich merkt, dass dieser ausgehärtete Beton daran hindert, notwendige Reaktionen auszuführen, muss dieser Beton wieder hinaus.

Digitalisierung ist das aktuelle Modewort für Rationalisierung. Rationalisierung ist nichts anderes als das Bestreben, körperliche Schranken durch technische Hilfsmittel zu überwinden.

Transparenz ist positiv besetzt. Schließlich heißt der Gegenbegriff Intransparenz, also Heimlichkeit. Wenn ich etwas für mich behalte, also heimlich bin, schadet das anderen Menschen. So ist es doch?

Im Prinzip ist es mit dem unternehmerischen Denken ganz einfach. Wenn ich kein Unternehmer bin und trotzdem wie ein Unternehmer denke, ist ´was falsch. Ich denke so, als wäre ich jemand anderes, der ich aber gar nicht bin.

Was kann man tun, wenn es im eigenen Bereich jeden Tag so viele Überraschungen gibt, dass man der Vielfalt nicht einmal mehr analysierend hinterherkommt?. 

Beim Essen rülpst man nicht – gilt im Allgemeinen zum Beispiel in Europa. Und Mercedes steht für finanziellen Erfolg des Besitzers  – so glaubt man jedenfalls..

Ein Vorstand hatte kürzlich im privaten Gespräch sein Unbehagen geteilt, wenn er von Medienvertretern nach seinem „Erfolgsgeheimnis“ befragt wird. Denn eigentlich wisse er gar nicht genau, wo und wie das Geschäft überhaupt funktioniert. .

Wenn die Unterscheidung zwischen Messen und Bewerten nicht zur Verfügung steht, weil beides synonym verwandt wird, bekommt man das gerne zu hören. Mit dem Bewerten ist es aber so eine Sache.

In kleineren und auch in Unternehmen von erstaunlicher Größe erleben wir öfter das, was wir die „Angst vor dem Blauen“ nennen. Man hat schon fast den Eindruck, dass man seine Wertschöpfung an keiner Stelle prozessual organisieren möchte – man erfindet ständig das Rad neu. Was steckt dahinter?

„Das finde ich sehr interessant, was mir mein Kollege über die Arbeit mit ihnen erzählt hat – aber sagen sie ´mal wo fängt man denn jetzt mit dem Denken und Handeln an, wenn man modern organisieren muss?“

Was ist das zu lösende Problem, wenn es um Motivation geht? Motivation ist das Problem, Menschen dazu zu bringen, sich für mich zu opfern. 

Wird das Ende des Arbeitstages durch Erschöpfung oder Vernunft definiert? Fällt man vom Stuhl?

Wir haben es schwer. Solch tiefgreifende Veränderungen gab es noch nie. Das Internet verändert alles. Bald fahren auch noch die Autos von alleine. Wahnsinn. 

Streng hierarchische Strukturen, wie wir sie alle gewohnt sind, passen kaum mehr zur Dynamik der Umgebung. Wir sind heute gezwungen, mehr vom Menschen einzubeziehen, als das durch Machtstrukturen möglich ist und war.

Was ist das eigentlich – „der Markt“? Man denkt sich das Ding da draußen als leer. Und wenn man es richtig anstellt – und das sollte für ein Schwergewicht der Branche doch ein Leichtes sein – kann man den vollproduzieren.
Los geht´s!

Macht eine Marktanalyse in Dynamik denn überhaupt Sinn? Ja und nein. Meistens nicht. Eine Analyse ist nur bei etwas Totem sinnvoll. Bei etwas, das stillhält.

Die schlimmsten Diktatoren dieser Welt machen fast alle immer wieder dieselbe Übung und lassen sich dabei filmen: sie heben Kinder hoch mit einem Sträußchen in der Hand und küssen sie auf die Wange. Dann sieht man nicht einen Machtmenschen, der über Leben und Tod entscheiden kann, sondern den freundlichen Opa oder Familienvater. Das ist kommunikative Kompetenz.

Höchstleistung entsteht nicht (mehr) durch Motivierung. Sondern durch Motivation. Die entsteht, wenn es gelingt Bedürfnisse und Interessen zu harmonisieren. 

Damit der eigene Laden als eine Einheit operieren kann, muss die individuelle Autonomie der Kollegen eingeschränkt sein. Soweit, so bekannt. Das erzeugt unterschiedliche oder sogar gegensätzliche Interessen. So etwas handelt man sich ein, wenn man Teil eines Unternehmens ist. Diese Interessen gilt es zu harmonisieren. Oder zu kompensieren. Falls Ersteres nicht gelingt.

Ein Team ist ein Geschenk. Klingt vielleicht etwas übertrieben. Aber im Prinzip ist es so. Man kann es nicht machen wollen. Im Unterschied zu einer Arbeitsgruppe. Meist wird beides allerdings synonym verwandt. 

Im Taylorismus war die Grundidee, dass man sich gegenüber Talent robust gemacht hat. Eine handvoll Talente hat genügt. Dazu ein Prozess und der Laden lief. Man konnte sich für das Gros der Truppe also auf das Wissen beschränken. Man konnte alles lernen – auch Verkauf. Mit der Zeit verschmolzen so die Begriffe Schulung und Training.

Wir haben Situationen kennengelernt, da mussten wir uns fragen, ob dem handelnden Manager das Unternehmen völlig egal war. Geht es wirklich darum, die Zukunft des Unternehmens zu gestalten? Was macht ein Manager in einer überlasteten Struktur mit einer Vertragsrestlaufzeit von 2 Jahren? Angenommen, er habe schon vieles versucht und nichts wollte gelingen?

Was genau funktioniert an Change Management eigentlich nicht? Und warum wird das bald 20 Jahre nach der Blütezeit dieses Angebotes noch immer – wenn auch unter anderem Namen – gemacht? 

Wenn man sein Unternehmen verstehen will, benötigt man den Begriff der Selbstorganisation. Oft wird das synonym mit Selbstbestimmung verwandt. Und dann sieht man die eigentlichen Probleme nicht mehr. Selbstorganisation hat nichts mit Menschen zu tun.

Einfach einmal „neue“ Leute einzustellen und die Alten zu ersetzen ist wie gegen ein Auto zu treten, wenn es nicht mehr anspringt. Man hat keine wirkliche Idee, was kaputt sein könnte. Aber man hat wenigstens etwas gemacht. Vielleicht passiert ja etwas.

Es kommt dann und wann vor. Jeder Manager kennt das. Irgendwo kommt er her, der Ruf nach einem neuen Führungsverhalten. Vielleicht gibt es auch ein Seminar dazu!

Folien gehören heute zum Geschäft. Eine Folie wird allerdings aus genau dem gegenteiligen Grund gemacht:
sie wird gemacht, damit man es schwerer hat den Autor zu kritisieren.

Diesmal geht es darum, dass ähnlich wie Plan, Strategie und Vision auch Zweck und Ziel kaum mehr unterschieden werden. Früher war das kein Problem. In hoher Dynamik wird es zu einem. Die Begriffe schieben sich übereinander.

Wozu ist ein Meeting da? Übliche Antwort: um Informationen auszutauschen. Oder schlimmer noch: Gedanken.
Dazu ist ein Meeting gar nicht da. Aber durch die falsche Antwort ist das Ritual eines Meetings unangreifbar.

Klapperbegriffe senken das Risiko der Kommunikation ab. Sie bedeuten nichts. Aber man kann sie prima dazu benutzen, damit sich das Gespräch fortsetzt.

Systeme bestehen nicht aus Menschen, sondern aus Kommunikation. Sie organisieren Kommunikation. Mit Inhalt können sie nichts anfangen. Und Systeme funktionieren nur, wenn es in deren Umgebung „Bewusstseine“ (Menschen) gibt.

Welche Theorie hilft heute dabei, „vernetzt“ zu denken? Wohl am besten die funktional orientierte Systemtheorie. Leider ein ziemlich schwer verdauliches Gebilde.

„Wie ändern wir unsere Kultur“ wäre eine falsche Frage – sie wurde in ein Kulturveränderungsprogramm führen und damit reine Geldverschwendung sein. Auch wenn man das als sich nicht abnutzenden Irrtum immer wieder überall angeboten bekommt.

Natürlich ist klar, dass Leistung im komplexen Vertrieb nicht über Schulungen zu erreichen ist. Auch wenn das das einzig denkbare Mittel zu sein scheint. Aber wie dann?

Beobachtung ist unterscheidendes Bezeichnen. Erst wenn die unendliche Komplexität der Welt durch Unterscheidung (Ausblendung) reduziert ist, kann beobachtet und bezeichnet werden. Beobachtung ist immer Reduktion von Komplexität.