Autorenname: Ralf Hildebrandt

Kuck mal wer da spricht

Werte Leserinnen, liebe Leser, Einstein meinte, die Theorie bestimmt, was man sieht (oder beobachtet). Im organisationstheoretischen Kontext stehen zwei grundlegend verschiedene „Brillen“ zur Auswahl: Die klassisch betriebswirtschaftliche Brille, mit der Organisationen, unter anderem, aus Menschen und deren Verhalten bestehen. Und die funktional orientierte systemtheoretische „FOS“-Brille (wie ich sie hier im Blog immer einmal wieder genannt […]

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Zwei Typen von Meetings

Liebe Leserinnen, werte Leser, Meetings sind Arbeitswerkzeuge, die gepflegt und in einwandfreiem Zustand gehalten werden müssen (was natürlich nicht bedeutet, dass man sich bei der Arbeit nicht einfach auch der Nestwärme wegen zusammensetzen kann und sollte). Mit Arbeitswerkzeugen gearbeitet wird, um Probleme zu lösen, oder um die Voraussetzungen zu schaffen, damit das Lösen von Problemen

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Schrumpfende Märkte?

Liebe Leserinnen, werte Leser, wenn Märkte schrumpfen, dann bleibt in vielen Unternehmen nur ein Gedanke: Na klar, wir schrumpfen mit.    Dabei wird übersehen, dass es schrumpfende Märkte, denen Unternehmen machtlos ausgeliefert wären, genaugenommen gar nicht gibt. Ein Markt ist nichts Reales, was man greifen könnte, oder irgendein Ort (China), sondern ein kommunikatives Gebilde *,

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Kleine kompliziert/komplexe Fingerübung – Kung Fu!

Werte Leserinnen, liebe Leser,  die wichtigste Unterscheidung moderner Organisationsentwicklung ist die Unterscheidung kompliziert/komplex: Mit „komplex“ bezeichnen wir den lebendigen, dynamikrobusten Anteil einer Unternehmensfunktion, mit „kompliziert“ den formalen (toten). Komplexe Funktionen können nur von Menschen erfüllt werden, komplizierte auch von Maschinen. Bei tayloristischer Massenfertigung bestimmt das Komplizierte die Konkurrenzkraft, bei dynamikrobuster Wertschöpfung das Komplexe. Soweit so

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Was ist eigentlich… Höchstleistung?

Liebe Leserinnen, werte Leser, wenn Gerhard Wohland von Unternehmen spricht, deren innere Komplexität zur äußeren ihres Marktes passt, spricht er von Höchstleistungsorganisation. Damit ist nicht eine maximal mögliche Leistung gemeint, ein Superlativ, sondern eine im Sinne von Ashbys Gesetz optimale Leistung, ein relativer Superlativ. Höchstleistung bedeutet also nicht, sich mächtig anzustrengen (die Extrameile), sondern dass die

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Wofür arbeiten?

Werte Leserinnen, liebe Leser,  ökonomisch gesehen handelt es sich bei Arbeit um eine menschliche Tätigkeit, mit dem Grund, oder der Ambition, das Arbeitsergebnis zu tauschen. Man könnte auch sagen, Arbeit ist geronnene Lebenszeit. Und wofür arbeitet man? Moderne Organisationsentwicklung unterscheidet den tayloristisch geprägten „klassischen“ Arbeitsbegriff, und einen zur Dynamik moderner Märkte passenderen, post-tayloristischen, dynamikrobusten Begriff,

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