Belohnung ausgesetzt

6. August 2019 - Ralf Hildebrandt

Liebe Leserinnen, werte Leser.

in tayloristisch dominierten Strukturen (die gibt es in großen und kleinen Unternehmen), ist es oft der Brauch, auf erfolgreichen Verkauf eine Belohnung auszusetzen. Berichtet man dort (bei passender Gelegenheit) davon, dass es Unternehmen gibt, die ihren Verkauf nicht incentivieren, erntet man bisweilen ungläubige Blicke. 

Dynamikrobuste Unternehmen setzen keine Belohnungen aus. Berichtet man dort davon, dass es Unternehmen gibt, die ihren Verkauf incentivieren, erntet man bisweilen ungläubige Blicke. 

Interne Anreize sind unter Dynamik Verschwendung, weil sie teuren Aufwand erzeugen und nur schaden.

Zum Beispiel, weil die Belohnung wichtiger wird, als richtiges Handeln:

Wie jede Steuerung sind interne Anreize Werkzeuge zur Umsetzung von Plänen. Kommt es aber anders, wird der Plan sinnlos und die gesetzten Anreize würden jetzt falsches Verhalten belohnen. Weil kompetente Mitarbeiter dies sehen können, geraten sie in ein Dilemma:

  • Entweder: Die falsch gewordenen Ziele werden wider besseres Wissen weiter verfolgt. Das sichert zwar die vereinbarte Belohnung, schadet aber dem Unternehmen.
  • Oder: Es wird im Sinne des Unternehmens das Richtige getan. Das kostet aber die Belohnung und bringt Ärger.

Irgendwann entscheidet sich jeder für die Belohnung.

Bis übernächste Woche!

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