Emotionale Überlastung

5. Februar 2021 - Ralf Hildebrandt

Liebe Leserinnen, werte Leser,

sicherlich haben Sie schon versucht, jemandem der sich einer bedrohlichen Situation wähnte, durch gutes Zureden zu helfen. Sie hatten klare Argumente, um zu beschreiben, dass die Situation zwar neu und mindestens unangenehm war. Aber eben nicht über die Maßen bedrohlich. Und obwohl Sie sich den Mund fusselig geredet haben, sind die Sorgen geblieben. Ihre Argumente haben nichts genutzt.

Warum?

Man könnte das den Unzulänglichkeiten der Beteiligten zurechnen. Das ist immer einfach, aber selten das Problem (und auch keine Lösung). Oder man könnte sich daran erinnern, zwischen Gefühlen und Argumenten zu unterscheiden. Beide sind sehr unterschiedlich. Es ist aber nicht zu vermeiden, dass man sie ab und zu verwechselt. Man meint dann, mit den bewährten Mitteln des Argumentierens löst man jedes Problem. Auch ein emotionales.

Das ist falsch.

Emotionale Probleme müssen mit emotionalen Gegenmaßnahmen bekämpft werden. 

Wie?

Emotionale Probleme (bzw. andere) umarmen Sie so, wie Sie das immer schon gemacht haben. Geben Sie sich Mühe, aber denken Sie nicht zu viel nach. Ist ganz einfach. Nur an die Unterscheidung sollte man sich ab und zu erinnern.

Bis übernächste Woche!

 

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