Hör auf deinen Bauch

28. Oktober 2021 - Ralf Hildebrandt

Liebe Leserinnen, werte Leser, 

in undurchsichtigen Situationen wird gerne die Empfehlung gegeben, man solle auf seinen Bauch hören.

Jemandem, der nicht so recht weiter weiß, rät man den Bauch vom Kopf zu trennen (nur gedanklich, versteht sich) um damit zu verdeutlichen, dass der Verstand nicht wirklich weiterhilft, wenn man nicht wissen kann. Das stimmt – bei einem Problem mit hohem „ich-weiß-nicht-so-recht“-Anteil können die klugen Gedanken des Verstandes kaum zu einer Entscheidung beitragen. Was man braucht, ist eine Idee.

Der Verstand erzeugt keine Ideen. Ideen entstehen nur aus Gefühlen. 

Wenn Sie auf Ihren Bauch gehört haben und dabei etwas herausgekommen ist (gemeint ist eine Idee, versteht sich), kann Ihr Verstand sie erkennen und festhalten.

Buddha meint, es ist okay, wenn Sie kein „Gefühlsfan“ sind und sich eher als Kopfmensch sehen. Auch die Gefühle sitzen im Gehirn und keinesfalls im Bauch – genauer gesagt im limbischen System. Sie können also ganz beruhigt sein – beides kommt getrennt voneinander nicht vor, man kann mit dem Verstand nur nicht anders darüber nachdenken. 

Bis übernächste Woche!

 

 

 

 

 

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