Modelle

23. April 2021 - Ralf Hildebrandt

Liebe Leserinnen, werte Leser, 

sind Sie schon einmal fotografiert worden?

Wenn Sie kein professionelles Modell sind oder sich gerade haben straffen lassen, schauen Sie auf einer Aufnahme wahrscheinlich anders drein, als Sie sonst dreinschauen.
Das eigene Gesicht funktioniert offensichtlich anders, sobald jemand eine Kamera davor hält. Und meistens funktioniert es nicht so, wie man es gerne hätte.

In nicht-trivialer Umgebung verändert sich das Beobachtete durch Beobachtung – oft zur eigenen Überraschung.

Ähnliches geschieht auch bei einer Kundenbefragung, aus der man sich Hinweise zur Entwicklung des eigenen Business-Modells erhofft.  Oder bei einer Mitarbeiterbefragung, aus der man sich Hinweise auf die Entwicklung des eigenen Unternehmens erhofft.

Wenn Menschen es mitbekommen, dass sie analysiert werden (weil vor ihnen ein Fragebogen liegt oder jemand sitzt, der einen abarbeitet), ändert sich ihr Denken und Verhalten. Man wird schließlich nicht ohne Grund beobachtet. Sobald das Beobachtete bemerkt, dass es beobachtet wird, funktioniert es anders als unter Nicht-Beobachtung.

Sobald ein Modell sichtbar wird, ändert sich der modellierte Gegenstand.

 

Bis übernächste Woche!

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